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Hannover-Update - Mehr Tempo beim Impfen

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Liebe Leserinnen und Leser,
das neue Jahr hat eher schleppend begonnen - zumindest, was die Impfungen gegen das Coronavirus in Niedersachsen angeht. Über die Kritik an Jens Spahn und seinen Bestellungen haben Sie sicher schon hinlänglich viel gehört und gelesen. Hierzulande kamen weitere Verzögerungen hinzu, sodass Niedersachsen in den ersten Tagen des Impfstarts bei der Zahl der verabreichten Spritzen ziemlich weit hinter andere Bundesländern zurückfiel. Das soll sich nun ändern: Die Verantwortlichen drücken aufs Tempo. Und das sieht dann so aus:
Die über den Daumen rund 50.000 bisher verabreichten Impfungen sollen dann Woche für Woche zu einer stattlichen Zahl anwachsen. Mit den Worten von Claudia Schröder, der stellvertretenden Leiterin des Corona-Krisenstabs der Landesregierung:
“Das ist dann schon eine hohe Schlagzahl, die die Impfzentren und -teams dann erfüllen müssen.“
Dass Niedersachsen in der Tat einiges aufzuholen hat, wird im Ländervergleich nach wie vor deutlich:
Bei allem Optimismus über das neue Impftempo hat Ministerpräsident Stephan Weil dem jüngsten Vorstoß seines bayerischen Amtskollegen eine klare Absage erteilt: Die von Markus Söder (CSU) ins Spiel gebrachte Impfpflicht für medizinische Berufe werde es in Niedersachsen nicht geben. Weil setzt stattdessen auf Geduld und Freiwilligkeit:
„Je mehr Menschen ohne nennenswerte Nebenwirkungen den Impfstoff erhalten und damit gegen eine Corona-Infektion geschützt sind, desto größer wird nach meiner Überzeugung die Impfbereitschaft auch bei anderen werden.“
Dass man hier im Norden stattdessen in einem anderen Bereich nacharbeiten will, machte fast zeitgleich Gesundheitsministerin Carola Reimann deutlich: Weil trotz des Lockdowns die Infektionszahlen hoch bleiben, richtet sich der Blick jetzt zunehmend auf die Arbeitswelt. Die Landesregierung hält die bisherigen Homeoffice-Regelungen nicht für ausreichend. Auch berufliche Kontakte müssten reduziert werden, um die Pandemie einzudämmen. Unternehmen sind aufgefordert, die Beschäftigten noch häufiger als bisher von zu Hause aus arbeiten zu lassen. Dieses Thema ist nicht leicht zu packen - zu verschieden sind die Berufe und die Bedingungen, sie auszuüben. Und so lässt sich an dieser Stelle zumindest festhalten: Die Homeoffice-Debatte wird Ihnen in den kommenden Tagen sicherlich noch häufiger begegnen.
Arbeiten von zu Hause aus - was für uns Menschen ein Teil der Lösung ist, ist andernorts zu einem Problem geworden. Die Rede ist von den Tieren im Zoo Hannover. Denn (wer hätte das gedacht) seit keine Besucher mehr in den Tierpark kommen dürfen, ist etlichen Tieren sichtbar langweilig. Kein Applaus bei Kunststücken, kein neugieriges Beäugen der seltsamen Zweibeiner auf der anderen Seite der Glasscheiben: Die Zootiere seien an die Begegnung mit vielen Menschen gewöhnt, und sie merkten, dass diese fehlen, berichten die Tierpfleger. Und so hat man sich zum Teil ungewöhnliche Mittel ausgedacht, um wieder für ein bisschen Stimmung im Gehege zu sorgen. Lesen Sie hier den vermutlich ungewöhnlichsten Bericht aus dem Zoo, den Sie seit langer Zeit bei Ihrer HAZ gesehen haben. Viel Vergnügen!
Mit herzlichen Grüßen, Ihr
Michael Soboll
Chef vom Dienst im HAZ-Newsroom
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