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HAZ Hannover-Update: 2G für die ganze Region Hannover?

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Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,
es geht weiter hoch. Leider. Für den gestrigen Montag hatte das Robert-Koch-Institut für ganz Deutschland eine Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 200 ermittelt - mehr als kurz vor Weihnachten im vergangenen Jahr, als wir alle dachten, viel schlimmer könne es nun wohl nicht mehr werden. Wie schaffen wir die Trendwende? Durch eine Wiedereinführung der kostenlosen Bürgertests? 2G überall? Eine Impfpflicht in bestimmten Bereichen? Wissenschaftler, Politiker und Ärzte fordern und reden viel, aber selten miteinander, und so tapsen wir durch die vierte Welle, ohne dass ein rechter Plan erkennbar würde.
Auch den Zeitplan der niedersächsischen Landesregierung wirbelt die jüngste Entwicklung durcheinander. Morgen soll die neue Corona-Verordnung in Kraft treten, für die nur minimale Änderungen geplant waren. Jetzt ist der Gesprächsbedarf doch größer als zunächst gedacht; heute soll der Koalitionsausschuss abschließend beraten.
Ob mit der überarbeiteten Fassung weitere Verschärfungen kommen, bleibt vorerst abzuwarten. Die Region Hannover würde sich das wünschen: Dem neuen Regionspräsidenten Steffen Krach (SPD) schweben umfassende 2-G-Regeln für die Stadt und das Umland vor. Die Stadt Hannover hat die Vorschriften in dieser Hinsicht bereits in einigen Bereichen verschärft: In Museen und städtischen Bädern beispielsweise haben ab sofort nur noch vollständig Geimpfte und Genesene Zutritt. Krach könnte sich sogar noch mehr vorstellen: Er würde die 2-G-Regel gerne auf Gastronomie, Fitnessstudios, Friseure und körpernahe Dienstleistungen ausweiten und will dazu das Gespräch mit den Verbänden suchen.
Womit wir bei einem anderen Thema wären. Die HAZ-Thementage unter dem Motto “Wie reden wir miteinander” gehen weiter. Diesmal diskutieren die hannoversche Aktivistin Sarah Danquah und der Kommunalpolitiker Jesse Jeng über Rassismus im Alltag und in der Sprache. Wie sollen Menschen mit dunkler Hautfarbe genannt werden? “Schwarz” oder “dunkelhäutig”? Und wer darf das entscheiden?
Lesen Sie mal rein, es lohnt sich. Und schreiben Sie uns Ihre Meinung: per Leserbrief oder auch bei den sozialen Netzwerken, FacebookTwitter und Instagram. Damit wir im Gespräch bleiben.
Kommen Sie gut in diesen Dienstag.
Ihr
Stefan Knopf
Chef vom Dienst im HAZ-Newsroom
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