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HAZ Hannover-Update - Ausblicke

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Liebe Leserinnen und Leser,
herzlich willkommen zum HAZ-Hannover-Update.
Die Landeshauptstadt steht bei uns naturgemäß besonders im Fokus. Doch heute lohnt mal wieder ein intensiver Blick über die Grenzen der Großstadt und der Region Hannover hinaus. Zu entdecken gibt es überraschenderweise Soltau. Die eigentlich etwas unscheinbare Stadt in der Heide beschreitet nämlich einen Erfolgskurs - vor allem wenn man wirtschaftliche Kriterien anlegt. Die Gewerbegebiete an der Autobahn ziehen Unternehmen an, das Outlet-Center soll erweitert werden, und gleichzeitig geht es auch dem Innenstadthandel gut. So gut, wie es den Geschäften im Corona-Lockdown eben gehen kann. Soltau wächst - lesen können Sie die ganze Geschichte hier.
Blickt man von Hannover aus in Richtung Südosten, dann gerät in diesen Tagen ein ganz anderes Phänomen des ländlichen Raums in den Fokus. Da die Freizeitmöglichkeiten beschränkt sind, nutzen viele Familien offenbar die freien Tage für einen Ausflug in den Harz. Zu viele. Autos mit Kennzeichen aus Berlin, Potsdam und Bremen wurden gesehen. Im Oberharz sei “die Hölle los”, heißt es beim Tourismusverband. Die Polizei riet auch am Dienstag von einer Anreise ab, die Parkplätze sind voll, auf den Straßen gibt es Stau.
Und alles wegen ein paar Zentimetern Schnee, den es im Mittelgebirge ja tatsächlich gegeben hat? Nun, in Wirklichkeit ist es wohl der Drang nach Abwechslung, der die Menschen raus treibt. Nur wenn das in dieser Pandemie alle tun, ist es eben auch wieder nicht gut. Menschenansammlungen sind nun einmal tabu. Da hilft auch keine Impfung, die heute übrigens in der Region Hannover beginnen soll.
Derzeit wissen wir ja nicht einmal, wie wir die Infektionszahlen bewerten sollen. An den Feiertagen wurde weniger getestet, manche Behörde lieferte zudem keine Statistik. Macht es sich bezahlt, dass wir Mitte Dezember den Lockdown verschärft haben? Man weiß es nicht, und wird es wohl auch erst in der ersten Januarwoche erfahren. Wir hängen buchstäblich zwischen den Jahren.
Es ist just dies Zeit, die von jeher besonders mythenbeladen und voller Aberglaube ist. Vielleicht sollte man einfach mal - wie es in Teilen Bayerns früher Brauch war - mit Räucherkohle durchs Haus ziehen. Damit, so der Glaube, wurde alles Böse des vergangenen Jahres vertrieben. Man könnte es auch mit lauten Peitschenhieben versuchen, um die alten Geister loszuwerden und Platz für die neuen, guten Seelen zu schaffen. Auch das soll eine bewährte Praxis sein.
Böller und Raketen jedenfalls helfen uns in diesem Jahr nicht, um den Übergang zu schaffen vom Alten zum Neuen, vom Gebrauchten zum Lebendigen. Und dass das vergangene Jahr ein gebrauchtes war, darüber dürfte es ja kaum Zweifel geben.
Machen wir es besser,
viele Grüße aus dem HAZ-Newsroom,
Ralf Heußinger
Chef vom Dienst


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