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HAZ Hannover-Update: Bitte lüften!

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Liebe Leserinnen und Leser,
herzlich Willkommen an diesem Montagmorgen und in dieser neuen Woche!
Übrigens, schon in den Kalender geguckt? Wir befinden uns in der vorletzten vollen Schulwoche in Niedersachsen. Und ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, wenn Sie Kinder haben (oder Lehrerin oder Lehrer sind), aber nach meinem Eindruck sehnen die Beteiligten die Sommerferien in diesem Jahr herbei wie kaum jemals sonst. Und wer würde ihnen das verdenken? Ein Schuljahr wie dieses hat es noch nie gegeben. Und es soll so ein Schuljahr auch nie wieder geben, selbst dann nicht, wenn die Corona-Zahlen im Herbst und wieder deutlich in die Höhe gehen sollten. Dass man das unbedingt vermeiden muss ist Konsens. Nur: Wie man die Schulen fit für die Zukunft machen soll - darüber sind sich Politik, Wissenschaft und Eltern nicht einig.
Die Virologen sagen: Erstens die Kinder und Jugendlichen impfen, zweitens Luftfilter in den Klassenräumen einbauen - und die meisten Eltern gehen da mit. Nur leider ist beides nicht so einfach, wenn man der Ärzteschaft beziehungsweise der Politik glaubt.
Was das Impfen von Jugendlichen betrifft, so lehnen viele Ärztinnen und Ärzte dies nach wie vor ab. Begründung: Ob von einer Impfung Risiken für junge Menschen ausgehen, sei mangels hinreichender Studienergebnisse nicht geklärt - gleichzeitig sei die Gefahr einer schweren Erkrankung in diesen Altersgruppen sehr gering. Das ist auch der Grund, warum die Ständige Impfkommission (Stiko) keine allgemeine Impfempfehlung ausgesprochen hat. So kann es auch schon einmal vorkommen, dass Eltern für ihre Kinder im Teenageralter einen Termin im Impfzentrum machen und alle miteinander dann unverrichterer Dinge wieder gehen müssen, weil der diensthabende Doktor die Impfung abgelehnt hat. Aber auch innerhalb der Medizinierszene ist man durchaus uneins, wie mein Kollege Mathias Klein berichtet.
Und wie steht es um die Luftfilter? Tja. Die sind der Politik, um es kurz zu fassen, bisher zu teuer gewesen. Deshalb hat die sich bisher auf das Empfehlen alter Hausmittel wie Stoßlüften und Kniebeugen beschränkt. Das aber reicht Kindern wie Eltern nicht, und auch aus der Wissenschaft hagelt es Kritik. So kommt es, dass auch Niedersachsens Kultusminister Grant-Hendrik Tonne (SPD) jetzt vorsichtig über den Einsatz der Geräte nachdenkt. Aber: Was für Möglichkeiten gibt es eigentlich? Und was kosten sie? Mein Kollege Conrad von Meding hat sich in die Materie eingearbeitet und fasst all das hier für Sie zusammen.
Apropos “Fit für die Zukunft”: Auch bei Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) in Hannover stellt man sich auf neue Zeiten ein. Einerseits hat das Werk in Stöcken sein früheres Brot-und-Butter-Auto, den klassischen Handwerkerbulli, abgeben müssen - demnächst läuft hier nur noch der Familien-Bus namens T7 vom Band. Andererseits aber liegt die Produktion des neuen Elektro-Vans “ID.Buzz” ebenso in Stöcken wie das Austüfteln des autonomen Fahrens für den gesamten VW-Konzern. Spricht all das für eine gute Zukunft von VWN in Hannover? Das hat mein Kollege Jens Heitmann den Vorstandsvorsitzenden Carsten Intra und die Betriebsratschefin Bertina Murkovic gefragt. Und die waren, wie sollte es anders sein, ganz optimistisch.
Kommen Sie gut in und durch die Woche!
Herzlich, Ihr
Felix Harbart
stellvertretender HAZ-Chefredakteur
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