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HAZ Hannover-Update: Booster für alle

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Liebe Leserinnen und Leser,
es sind mal wieder Tage der Zahlen: 37.120 lautet eine davon - so viele neue Corona-Infektionen hat das Robert-Koch-Institut gestern für das ganze Bundesgebiet gemeldet. Neuer Tagesrekord. Ebenfalls aufhorchen lässt die Zahl 169,9: Diese Sieben-Tages-Inzidenz von Freitag liegt höher als die Spitze in der Corona-Welle im Frühjahr. Wir steuern also wieder auf einen Pandemie-Winter zu - es ist anzunehmen, dass es in der nächsten Woche neue Rekordzahlen geben wird.
Die Hotspots der aktuellen Corona-Welle liegen im Süden und im Osten der Republik. Der Landkreis Miesbach in Oberbayern hatte gestern eine Inzidenz von 715. Da steht die Region Hannover doch noch gut da im Vergleich. Doch auch hier gehen die Infektionszahlen hoch, kann gut sein, dass die Inzidenz heute den Wert von 100 übersteigt.
Helfen sollen jetzt unter anderem die Auffrischungsimpfungen. Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern haben sich darauf verständigt, dass alle Bürger sechs Monate nach der Impfung einen sogenannten Booster erhalten sollen. Vorrangig versorgt werden aber ältere Menschen und solche mit Erkrankungen.
Auch 2G soll künftig wichtiger werden - Sachsen etwa führt die Regel am Montag in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens ein. Übrigens: Hannover tut das auch - die Landeshauptstadt hatte das schon vor einigen Tagen angekündigt.
Was das Corona-Virus mit der Lunge von Kranken anrichten kann, das haben jetzt übrigens Forscher aus Hannover herausgefunden. Prof. Danny Jonigk und Christopher Werlein vom Institut für Pathologie der MHH sowie Max Ackermann von der Universitätsmedizin Mainz haben sich mit einer neuartigen Röntgentechnik ein Bild einer betroffenen Lunge verschafft. Mein Kollege Mathias Klein hat sich erklären lassen, wieso das so wichtig ist.
Trotz der schwierigen Infektionslage und der großen Sorgen geht das Leben irgendwie normal weiter - wir gehen ins Kino, ins Stadion, in Schwimmbad. Oder zu einer Lesung. Diese hier ist eine besondere: Stefan Aust und Adrian Geiges stellen nun doch ihre Biografie über Chinas Machthaber Xi Jinping in Hannover vor, eingeladen von der Leibniz-Uni und dem Literarischen Salon. Vor zwei Wochen hatte die Absage des ursprünglichen Termins auf Intervention von Peking Empörung ausgelöst. Wann die neue Lesung stattfindet, und wie sie an Karten kommen, lesen Sie hier.
Warum arbeitet die Leibniz-Universität in Hannover überhaupt mit chinesischen Wissenschaftlern zusammen - das hat sich meine Kollegin Bärbel Hilbig gefragt. Tatsächlich ist China inzwischen das Land, mit dem die Leibniz-Universität die meisten Kooperationen pflegt. Fühlen sich die Professoren dabei eingeengt? Lesen Sie den Artikel hier.
Wenn Sie einfach nur das Wochenende genießen wollen, dann schauen Sie doch mal, ob der Winterzauber in Herrenhausen etwas für Sie ist. Es handelt sich immerhin um den erste Weihnachtsmarkt in diesem Jahr in Hannover.
Einen schönen Sonnabend wünscht Ihnen
Ralf Heußinger
Chef vom Dienst im HAZ-Newsroom
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