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HAZ Hannover-Update - Corona: Wo geht die Reise hin?

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser, der Zoo und die Museen geschlossen, die Kinos, Theater und
HAZ Hannover-UpdateHAZ Hannover-Update

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,
der Zoo und die Museen geschlossen, die Kinos, Theater und Restaurants ebenfalls dicht – da ist es nicht so einfach, ein Wochenende zu gestalten. Und doch: Auch im Teil-Lockdown sind noch eine Menge Unternehmungen möglich, gerade bei den derzeit milden Temperaturen. Falls Sie noch nach Freizeit-Anregungen für diesen Sonntag suchen – meine Kollegin Thea Schmidt hat da ein paar Tipps für Sie.
Die beunruhigendste Nachricht des Wochenendes kommt sicherlich aus Österreich. Unser Nachbar verschärft seine Corona-Regeln derart, dass so gut wie gar nichts mehr geht. Schulen und Handel werden geschlossen, Ausgangsbeschränkungen gelten nun den ganzen Tag, und der dortige Kanzler Sebastian Kurz appelliert an seine Bürger:
,,Treffen Sie niemanden. Jeder soziale Kontakt ist einer zu viel.“
Machen wir uns also nichts vor: Das Beispiel Österreich zeigt, wo die Reise hingeht, wenn der Teil-Lockdown nicht die gewünschten Erfolge bringt.
Wie man vor diesem Hintergrund die jüngste Demonstration von Corona-Skeptikern in Hannover bewerten soll, will ich Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, selbst überlassen. Fakt ist, dass sich die Demonstranten kaum an den Mindestabstand und die Maskenpflicht hielten. Konsequenzen hat das nur in ein paar wenigen Fällen, wie aus der Zwischenbilanz der Polizei hervorgeht, über die mein Kollege Tobias Morchner berichtet. Mein Freund, der Arzt ist, sagte am Sonnabend dazu: Er versteht überhaupt nicht, wie so etwas noch hingenommen werden kann. Restaurants müssen schließen, gleichzeitig tut man nichts dagegen, dass das Virus auf solchen Demonstrationen fröhliche Verbreitung feiern kann. Der Ernst der Lage scheint immer noch nicht richtig angekommen zu sein.
Aber genug davon. Es gibt auch noch andere Themen:

  • Über die – gar nicht klammheimliche – Vorfreude auf den Abgang des US-Präsidenten Donald Trump schreibt mein geschätzter Kollege Michael B. Berger in seinem satirischen Wochenrückblick.
  • Sebastian Stein wiederum schaut zurück auf aufregende und beunruhigende Tage in Langenhagen: Was ist, wenn das Trinkwasser plötzlich nicht mehr genießbar ist? Und was sagt uns das über die Anfälligkeit unserer Versorgungssysteme? Lesen Sie diesen interessanten Bericht.
  • Und dann möchte ich Ihre Aufmerksamkeit noch auf einen Gastbeitrag von Ronald Clark lenken. Sie wissen es vielleicht: Er ist der Herr der Herrenhäuser Gärten. In seiner Analyse im Rahmen der HAZ-Serie zum Thema Nachhaltigkeit legt er dar, warum wir gut daran täten, die ganze Welt als unseren Garten zu sehen. Ein kluges Wort zum Sonntag.
Gute Unterhaltung beim Lesen wünscht Ihnen,
Volker Goebel
Chef vom Dienst im HAZ-Newsroom



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