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HAZ Hannover-Update - Ein Bombentag

Liebe Leserinnen, liebe Leser, ich wünsche Ihnen einen schönen Freitagmorgen! Haben Sie die vergangen
HAZ Hannover-UpdateHAZ Hannover-Update
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
ich wünsche Ihnen einen schönen Freitagmorgen! Haben Sie die vergangene Nacht in ihrem eigenen Bett und dabei friedlich durchgeschlafen? Dann ging es Ihnen besser als vielen Hannoveranern aus dem Stadtteil Seelhorst. Dort mussten gestern Abend rund 6300 Menschen ihre Häuser und Wohnungen verlassen, weil in ihrer Nähe Reste einer Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden waren.
Also lief, zum ersten Mal in sogenannten Corona-Zeiten, am Nachmittag eine für Hannover gut eingeübte Maschinerie an: Die Kampfmittelbeseitiger machten sich auf den Weg, die Polizei schritt zur Evakuierung von Teilen des Stadtteils, die Feuerwehr richtete eine Notunterkunft ein - und das alles unter Berücksichtigung der Hygieneregeln. Auch, wenn Hannoveraner dieses Procedere schon lange kennen: Es ist immer wieder bewundernswert, wie schnell und reibungsarm den Profis all das gelingt. Um 23.02 kam schließlich die Meldung: Die Bombe ist gesprengt. Ganz einfach und problem indes ging das nicht - denn den Bombenräumern stand ein Bagger im Weg.
Auch für manche HAZ-Kollegen bedeutete der Bombenfund in Seelhorst eine späte Schicht. Meine Kollegen Peer Hellerling und Inga Schönfeldt sowie Fotograf Christian Elsner etwa blieben bis in die Nacht am Ball, um die HAZ.de-Leser in unserem Live-Ticker auf dem Laufenden zu halten, den sie hier nachlesen können. Im HAZ-Newsroom sorgten derweil Stefan Knopf und Margret Jans-Lottmann dafür, dass all das gut sortiert auf HAZ.de und, so weit möglich, in der Zeitung zu lesen war. Aber: Warum eigentlich werden in Hannover in unschöner Regelmäßigkeit Blindgänger gefunden? Und was passiert für gewöhnlich danach? Zu all dem haben wir Ihnen im heutigen Thema des Tages ein bisschen was zusammengestellt - unter anderem mit unserem großen Multimedia-Dossier zur Arbeit der Bombenräumer.
Und sonst? Hat Ministerpräsident Stephan Weil gestern angekündigt, dass es künftig auch in Niedersachsen eine “Corona-Ampel” geben wird. An ihr soll jede und jeder demnächst klipp und klar erkennen können, wie die die Lage im Heimatlandkreis und was demnächst erlaubt und verboten ist. Tatsächlich dürften Rot, Geld und Grün eingängiger und eindeutiger über die Situation Auskunft geben als komplizierte 7-Tages-Zahlen pro 100.000 Einwohner.
Und dann ist da noch Shivan Sharif, der die Bürgersteige Langenhagens in schöner Regelmäßigkeit mit kleinen, feinen 3D-Kunstwerken verziert. Mein Kollege Sebastian Stein hat ihn getroffen, und das hat sich nicht nur wegen der Kunstwerke sehr gelohnt. Warum, können sie hier lesen oder im Video sehen.
Ihnen wünsche ich einen friedlichen und gesunden Freitag - und eine geruhsame Nacht danach. Wenn Sie mögen, hören Sie auch am morgigen Feiertag und am Sonntag von uns - hier im Newsletter.
Herzlich, Ihr
Felix Harbart
stellvertretender HAZ-Chefredakteur

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