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HAZ Hannover-Update - Eine klare Angelegenheit?

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Warum konnte es nicht überall so laufen wie in Hanover? In dem 12.000-Einwohner-Ort in New Hampshire im Nordosten der Vereinigten Staaten war die Frage nach dem nächsten US-Präsidenten schnell geklärt. 87 Prozent stimmten dort für Joe Biden. Ein Erdrutschsieg.
Die Klarheit für das ganze Land lässt noch auf sich warten. Derweil hat unser Reporter Karl Doeleke nach den Ergebnissen in den zahlreichen Ortschaften gefragt, die sich Hanover nennen. Mindestens 38 davon gibt es in den USA, die Ergebnisse einiger ließen sich aus dem Homeoffice im echten Hannover herausfinden. Nicht überall war es so deutlich wie in Hanover, New Hampshire.
Sehr unklar war bisher auch die Situation an den Schulen in der Region, die mit Corona-Fällen zu tun hatten. Immer wieder forderten Schulleiter die Unterstützung des Gesundheitsamts ein - und scheiterten dann schon daran, in der Behörde überhaupt jemanden zu erreichen. Jetzt räumt das Gesundheitsamt ein: Ja, wir sind überfordert angesichts der massiv angestiegenen Infektionszahlen. Die Konsequenz: Die Schulen sollen nun selbst darüber entscheiden, ob sie das sogenannte Wechselmodell aus Präsenzunterricht und Homeschooling anwenden wollen. Das ist unbürokratisch und wohl der Lage angemessen.
Ja, die Regeln ändern sich fast wöchentlich. In einigen Krankenhäusern in Hannover etwa gilt jetzt ein Besuchsverbot. Durften die Patienten bisher wenigstens einen Freund oder Verwandten sehen, so ist auch dies zunächst gestoppt. Und auch die Pläne für den Weihnachtsmarkt in Hannover haben sich gestern zunächst wieder zerschlagen.
Versöhnlich und hoffnungsvoll ist dagegen das demonstrativ gemeinsame Auftreten von Michael Fürst von den Jüdischen Gemeinden Niedersachsens und Recep Bilgen vom Moscheeverband Schura. Im Interview mit HAZ-Reporter Michael B. Berger reden sie über den islamistischen Anschlag von Wien und die Folgen für ihre Religionsgemeinschaften. Und sie stellen unmissverständlich klar: “Wir wollen uns nicht kaputtmachen lassen, was wir hier in Niedersachsen zwischen Juden und Moslems, aber auch anderen Religionsgemeinschaften über Jahre aufgebaut haben – Verständnis füreinander, ja sogar Freundschaften.”
Zusammenhalten als Maxime - das kann für uns alle gelten. Lesen Sie das Interview und lassen Sie sich dazu ermuntern.
Herzliche Grüße aus dem HAZ-Newsroom,
Ralf Heußinger
Chef vom Dienst

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