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HAZ Hannover-Update: Eine klare Ansage

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Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,
haben Sie an diesem Novembersonntag vielleicht vor, mit Freunden oder der Familie in Hannover gemütlich essen zu gehen? Dann werden Sie im Restaurant ausschließlich in Gesellschaft von Geimpften und Genesenen speisen - so sehen es die seit Freitag geltenden neuen Corona-Regeln für die Region Hannover vor. Meine Kollegin Saskia Döhner hat sich mal umgeschaut in der City, und sie hat dabei Paare wie Janice und ihren extra aus der Schweiz hierher geflogenen Freund Matteo getroffen. Deren Wochenendplanung, die auch das Feiern gehen mit Freunden vorsah, wurde durch die neue 2-G-Regel ziemlich über den Haufen geworfen. Der Grund: Der 20-Jährige hat noch keinen vollen Impfschutz.
Zwar gibt es nicht überall harte Einlasskontrollen, hat die HAZ-Reporterin beobachtet. Doch viele Gastronomen nehmen die Auflagen ernst. Eine Schichtleiterin in einem Restaurant an der Karmarschstraße etwa nimmt die Impfdokumente ihrer Gäste genau in den Blick. „Wir wollen geöffnet bleiben, wir wollen keinen Lockdown mehr", sagt sie. Die ganze Reportage lesen Sie hier.
Der strenge Corona-Kurs ist eine klare Ansage des neuen Regionspräsidenten Steffen Krach, der erst seit Anfang November im Amt ist. “Mit seinem forschen Vorgehen setzt Krach einen neuen Ton im Regionshaus”, kommentiert der stellvertretende HAZ-Chefredakteur Felix Harbart - und gibt Krach Recht: So wie bisher konnte es nicht weitergehen. Nun allerdings hänge es davon ab, dass diese Regeln auch scharf kontrolliert werden.
Unter genauer Beobachtung arbeitet auch Angelina Delgado. Die Hannoveranerin hat einen Salon in der List, in den sogar Kundinnen und Kunden aus dem Ausland kommen, um sich hier Afro-Frisuren flechten zu lassen. Das Besondere daran: Die 29-Jährige ist weiß. Und deshalb zieht sie neben der Anerkennung für ihre handwerkliche Arbeit vor allem in den sozialen Netzwerken auch Kritik auf sich, kulturelle Aneignung lautet der Vorwurf.
Im Rahmen der HAZ-Thementage unter dem Motto “Wie reden wir miteinander?” hat die hannoversche Aktivistin und Autorin Sarah Danquah mit der 29-Jährigen über Kindheitserinnerungen, den Umgang mit Rassismus und Kritik gesprochen. Delgado jedenfalls ist überzeugt, dass sie der schwarzen Community nichts wegnimmt, ganz im Gegenteil. „Vielleicht bin ich eine Art Vermittlerin“, meint die gebürtige Ukrainerin. Den gesamten, sehr lesenswerten Bericht finden Sie hier.
In den vergangenen Tagen haben sich viele HAZ-Leserinnen und Leser an der Diskussion um Gendersprache, Cancel Culture und Rassismus beteiligt. Am 19. November wollen wir bei einem HAZ-Live-Forum über diese Themen reden. Auf dem Podium werden sich neben Sarah Danquah auch die Sprachwissenschaftlerin Annika Schach, die Journalistin und Autorin Canan Topçu sowie die promovierte Theologin und Regionalbischöfin Petra Bahr den Fragen von HAZ-Redakteurin Jutta Rinas und Chefredakteur Hendrik Brandt stellen - und 100 Leser und Leserinnen können vor Ort dabei sein. Darüber hinaus können Sie die Diskussion von 19 Uhr an im Livestream auf haz.de verfolgen. Bewerben Sie sich um einen Platz oder schalten Sie sich dazu, wir freuen uns auf Sie!
Haben Sie einen schönen Sonntag. Herzlich, Ihre
Astrid Fabricius
Chefin vom Dienst im HAZ-Newsroom
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