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HAZ Hannover-Update - Geschichten, die Mut machen

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Liebe Leserinnen und Leser,
einen schönen guten Morgen von der HAZ.
Es gibt sie, die Menschen, die den Kopf oben behalten. Trotz des ganzen Schlamassels, in dem wir da gerade stecken. Trotz des Durcheinanders um Osterruhe oder nicht. Trotz des zunehmend zermürbenden Geduldsspiels, dass uns die Corona-Pandemie auferlegt.
Da ist zum Beispiel Elke Greinke. Für viele ist sie die gute Seele vom Wochenmarkt auf dem Stephansplatz in Hannover.
Endlich wieder auf dem Markt: Elke Greinke. (Foto: Samantha Franson)
Endlich wieder auf dem Markt: Elke Greinke. (Foto: Samantha Franson)
Greinke verkauft liebevoll gestaltete Gestecke und Kränze - wenn sie denn darf. Wegen der Corona-Beschränkungen musste sie wochenlang ihren Marktstand geschlossen halten, inzwischen ist sie wieder vor Ort. Wie es ihr ergangen ist, hat sie meinem Kollegen Simon Benne erzählt. Es ist eine Geschichte über Zusammenhalt.
Mit Mut und Zuversicht traut sich Tobias Volland nach vorne. An der Knochenhauerstraße hat er ein Café aufgemacht - wenn man das so sagen kann. Denn offen ist es ja nicht wirklich. Volland sagt:
„Ein Café während des Lockdowns zu eröffnen, ist schon etwas verrückt, aber ich mache lieber etwas Verrücktes als gar nichts.“
Tobias Volland: Traut sich, ein Café zu eröffnen. (Foto: Ilona Hottmann)
Tobias Volland: Traut sich, ein Café zu eröffnen. (Foto: Ilona Hottmann)
HAZ-Reporter Lucas Kreß hat mit ihm gesprochen und sich erklären lassen, wie verrückt Vollands Pläne für sein Café Goldstück sind.
Erfindungsreich und mit Improvisationstalent gesegnet sind wiederum Ariane Jablonka und Demis Meloni. Jablonka hat ihr Musikgeschäft gewissermaßen zum Buchladen umdefiniert und darf nun zumindest auf ein bisschen Umsatz hoffen. Und Meloni hat erkannt, dass es aktuell einen Markt gibt für stundenweise zu mietende Schwimmbecken. Und hat damit gerade bei Familien Erfolg.
Es geht also was, auch in der Pandemie. Und auch, obwohl die bestimmenden Nachrichten des Tages ja eher wenig Hoffnung machen. Da ist etwa seit Mittwochabend verschärft von Ausgangssperren in Niedersachsen die Rede. Gestern wurde die Landesregierung konkreter und benannte Details zu diesen neuen Regelungen. Wie sie aussehen, können Sie hier nachlesen. Auch in der Region Hannover könnte es so weit kommen. Ob das Sinn macht?
Der Uetzer Bürgermeister Werner Backeberg, der in seiner Gemeinde mit einer Inzidenz von 150 kämpft, hat sich gestern dazu schon geäußert. Er war wenig begeistert.
Anderer Meinung ist da Professor Tobias Welte von der Medizinischen Hochschule Hannover. Für ihn geht ausgerechnet die Urlaubsinsel Mallorca mit gutem Beispiel voran. Die Ausgangssperre dort nennt er eine “schlaue Strategie”. Im Gespräch mit meiner Kollegin Bärbel Hilbig ordnet er zudem die Gefahren von Mutationen und die Auslastungen der Kliniken ein.
Was er sagt, klingt durchaus beruhigend. Damit kann dieser Freitag doch beginnen. Machen Sie das Beste daraus.
Herzliche Grüße aus dem HAZ-Newsroom,
Ralf Heußinger
Chef vom Dienst
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