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HAZ Hannover-Update: Hannovers gefährliche Tunnel

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Liebe Leserinnen und Leser,
erinnern Sie sich noch an den Fall Riedel-de Haen? Vor 13 Jahren marschierten am De-Haen-Platz in der List plötzlich Menschen in weißen Schutzanzügen auf und begannen, Strahlung zu messen. Der Grund: Die Region Hannover vermutete im Boden radioaktive Altlasten aus einer mehr als 100 Jahre zurückliegenden Glühbirnenproduktion. Die Fragen, wie gefährlich diese Strahlung für die Anwohner sei, wie die Gefahr zu beseitigen sein könnte und wer dafür die Kosten zu tragen habe beschäftigten das Viertel über Jahre - und die hannoversche Politik dazu.
An all das erinnert das, was der Kollege Andreas Schinkel jetzt aus Ahlem berichtet: Dort drohen Schäden an 70 Häusern auf 100 Grundstücken, weil unter ihnen ein altes Tunnelsystem aus Asphalt-Stollen liegt. Diese Tunnel, auch sie mehr als 100 Jahre alt, sind nicht mehr unbedingt standfest - es müsse dringend etwas passieren, sagt Hannovers Baudezernent Thomas Vielhaber. Wie schlimm ist die Lage? Und wie geht es jetzt weiter? Alles, was bisher bekannt ist, finden Sie hier.
Studentin Lea arbeitet nebenher in einer Bäckerei, und das ist schon ohne Pandemie ein stressiger Job. In Zeiten von Corona aber wird es wirklich belastend, weil Lea sich andauernd mit Kunden streiten muss, die ihre Maske nicht oder nicht vernünftig tragen wollen. In Idar-Oberstein musste ein junger Mann, der an einer Tankstelle arbeitete, einen solchen Streit vor Kurzem mit dem Leben bezahlen, als sein Kontrahent eine Waffe holte und ihn kaltblütig erschoss. HAZ-Mitarbeiter Yannick von Eisenhart Rothe hat daraufhin Menschen wie Lea gefragt, wie der Alltag im Einzelhandel in Corona-Zeiten aussieht - und wie es ihnen nach der schrecklichen Tat geht. “Ich habe ja auch keinen Bock mehr auf die Pandemie. Aber ich will auch gesund bleiben“, sagt Lea. Und darum muss sie eben dauernd etwas tun, was eigentlich wahrlich nicht ihr Job ist: Erwachsene an die Regeln des Zusammenlebens erinnern. Wie es ihr und vier anderen Betroffenen geht, lesen Sie hier.
Es ist auch sonst wirklich viel los in diesen Tagen in Hannover - verschaffen Sie sich doch mit unserem heutigen Update einen Überblick. Und machen Sie sich einen schönen Tag!
Herzlich, Ihr
Felix Harbart
stellvertretender HAZ-Chefredakteur
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