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HAZ Hannover-Update: Hannovers Problemzone

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Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,
mit großen Worten und großen Hoffnungen hat die Stadt Hannover vor gut zehn Jahren den umgebauten Raschplatz eröffnet. Von einem neuen Raschplatz-Gefühl war damals die Rede, das sich fortan einstellen werde; breite Treppen sollten das Areal auf dem Weg aus der Innenstadt in Richtung Lister Meile luftig erscheinen lassen und zu einem Treffpunkt machen. Eingestellt hat sich vor allem aber ein Gefühl: dass weder die warmen Worte noch die Millionen, die das alles gekostet hat, etwas an der Attraktivität des Platzes geändert haben.
Der Raschplatz ist Hannovers Problemzone. Statt Passanten und Touristen locken die Treppen vor allem Trinker und Drogensüchtige an, und so zeichnet sich ab, dass die Stadt einen weiteren Anlauf unternehmen will, um die Schmuddelecke hinterm Bahnhof aufzuhübschen. Die Chance dazu bietet nicht zuletzt die geplante Sanierung und Erweiterung des Hauptbahnhofs, die bis 2033 abgeschlossen sein soll. Überlegungen für den neuen Raschplatz gibt es auch schon. Demnach sollen die Reisenden den Bahnhof in Richtung Lister Meile ebenerdig verlassen, wie mein Kollege Christian Bohnenkamp beschreibt; die Stadt würde also quasi den Deckel auf den Raschplatz machen. Ob sie damit die sozialen Probleme hinterm Bahnhof löst, ist freilich eine ganz andere Diskussion.
Nöte gibt es auch im Sozialamt der Stadt. Dort bildeten sich am Donnerstag lange Warteschlangen vor dem Gebäude, wie mein Kollege Andreas Schinkel berichtet. Mitarbeiter des Fachbereichs klagen über zu viel Arbeit für zu wenig Personal, die Beschäftigten gingen „bis ans Limit des Leistbaren und darüber hinaus“, wie eine Mitarbeiterin sagt. Es sind Töne, wie man sie bereits aus dem Ausländeramt kennt: Dort hatten sich Beschäftigte kürzlich über Überlastung beklagt, ein Mitarbeiter sei sogar vor Erschöpfung zusammengebrochen. Auch die Personalnot in der Verwaltung scheint eine kaum endende Geschichte zu sein.
Kommen Sie gut in diesen Freitag.
Ihr
Stefan Knopf
Chef vom Dienst im HAZ-Newsroom
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