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HAZ Hannover-Update - Herbsturlaub auf der Kippe?

Liebe Leserinnen und liebe Leser, guten Morgen an diesem Donnerstag! Demnächst beginnen bei uns in Ni
HAZ Hannover-UpdateHAZ Hannover-Update
Liebe Leserinnen und liebe Leser,
guten Morgen an diesem Donnerstag! Demnächst beginnen bei uns in Niedersachsen die Herbstferien - freuen auch Sie sich schon auf Ihren Urlaub und damit auf eine kleine Auszeit von den anstrengenden zurückliegenden Wochen? Die meisten Menschen in meinem Freundes- und Verwandtenkreis gehen derzeit auf Nummer sicher und buchen Unterkünfte innerhalb Deutschlands. Doch nun macht sich auch hier Verunsicherung breit. Gestern hat Niedersachsen die höchste Zahl täglicher Corona-Neuinfektionen seit April verzeichnet, in ganz Deutschland bilden sich immer neue Hotspots. Kommt nun ein bundesweites Beherbergungsverbot für Gäste aus deutschen Risikogebieten? Zurzeit scheint da eher ein Flickenteppich an Regelungen zu entstehen - auch Niedersachsens Regierung wollte sich zumindest bis gestern Abend in diesem Punkt noch nicht festlegen. Meine Kollegen Michael B. Berger und Marco Seng fassen die aktuelle Lage für Sie zusammen.
Unsicherheit gibt es auch in Bezug auf die Zukunft einer Institution in Hannovers Nordstadt. Onkel Ollis Kiosk, bekannt für seine zahlreichen Bier- und Brausesorten, muss auf Anordnung der Stadt so lange geschlossen bleiben, bis das Bauamt einen Antrag auf Nutzungsänderung genehmigt hat. Und das kann erfahrungsgemäß in Hannover dauern. Was macht den Kiosk so besonders? HAZ-Reporter Andreas Schinkel porträtiert für Sie den umtriebigen 41-jährigen Inhaber Marc-Oliver Schrank, der auch Satiriker und Kommunalpolitiker ist. Unter anderem gründete der Kiosk-Mann zusammen mit Freunden die Nordstadt-braut-Genossenschaft.
Beim Thema Brauen kommen wir zu einer traurigen Nachricht aus dem hannoverschen Wirtschaftsleben: Zwei von der Gilde-Brauerei abgespaltene Gesellschaften sind zum Insolvenzverfahren angemeldet. Das trifft 61 Mitarbeiter von Hannovers ältestem Unternehmen - und mehr als die Hälfte der Beschäftigten auf dem Gelände. “Während die teuren Craftbiere sich ganz neue Genießerschichten erkämpft haben, braut die Belegschaft an der Hildesheimer Straße immer mehr No-name-Bier für Discountermarken. Ausbaden aber müssen es die Beschäftigten”, schreibt HAZ-Redakteur Conrad von Meding in seinem Kommentar.
Ich wünsche Ihnen trotz allem einen guten Tag - bewahren Sie sich den Blick für die schönen kleinen Dinge im Alltag.
Ihre
Astrid Fabricius
Chefin vom Dienst im HAZ-Newsroom

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