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HAZ Hannover-Update - Keine vollen Klassen im Land

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Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!
Nach guten drei Wochen der weitgehenden politischen Feiertagsruhe kehrt die Politik in Bund und Ländern heute wieder in den Krisenmodus zurück. Gemeinsam beraten Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten darüber, in welcher Form und wie lange der Corona-Lockdown weitergehen soll. Dass er weitergehen wird, ist längst ausgemacht. Nur wie genau? Da liegt der Teufel wie immer im Detail.
Am Montag diskutierten in ähnlicher Angelegenheit schon die Kultusministerinnen und -minister darüber, wie sie es mit den Schulen handhaben wollen. Ergebnis, im Wesentlichen: Das müssen die Länder selbst entscheiden. Wie das in Niedersachsen aussehen könnte, hat Ressortchef Grant Hendrik Tonne (SPD) am Montag zumindest anklingen lassen, wie mein Kollege Marco Seng berichtet. Unsere Schulexpertin Saskia Döhner hatte zuvor schon ausgelotet, wie die Stimmungslage bei den Entscheidern ist. Ergebnis beider Recherchen: So, wie man sich das vor der Weihnachtspause vorgestellt hatte, mit Präsenzunterricht für Grundschüler und geteilten Gruppen für die Älteren, wird es wohl nicht werden. Man wolle bis auf Weiteres keine vollen Klassen, hieß es am Montag. Was die Eltern wollen, ist vor allem Klarheit. Daran hatte es bei den Beschlüssen des Landes vor den Ferien mitunter gefehlt.
Angesichts der Debatte darüber, ob Kinder in der kommenden Woche zurück in Schulen und Kindergärten dürfen, wirkt unser zweites Thema des Tages umso abstruser. Doch es bleibt dabei: In Deutschlands Mittelgebirgen ist der Teufel los. Und selbst im Deister führte der Besucheransturm am Montag zu einem regelrechten Verkehrschaos, wie meine Kollegin Jennifer Krebs beobachtet hat. Nun wollen viele Regionen wie der Harz gegensteuern
Und wer sich gerade nicht mit Corona-Problemen oder solchen der Freizeitgestaltung herumschlagen muss? Hat vielleicht andere. Wie unser Autor Hans-Peter Wiechers. In seiner Lüttjen Lage berichtet er von dem persönlichen Kleinkrieg, den er kürzlich mit dem Mond geführt hat. Und lässt in einem Nebensatz eine traurige Nachricht fallen: Die Hündin ist nicht mehr da. Als Hundebesitzer fühle ich da mit - und viele Fans seiner Glossen tun das sicher auch.
Unabhängig von Lockdown-Entscheidungen und Mondphasen wünsche ich Ihnen einen unbeschwerten Dienstag. Bleiben Sie gesund!
Herzlich, Ihr
Felix Harbart
stellvertretender HAZ-Chefredakteur

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