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HAZ Hannover-Update: Kunst auf offener Straße

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Liebe Leserinnen und Leser,
es gibt Radfahrerinnen, die frohlockten schon vor Tagen: Endlich mehr Platz in der Innenstadt! Und mehr Sicherheit. Denn die Prinzenstraße in Hannovers City gehört seit vergangener Woche dem unmotorisierten Verkehr. Sie bietet gewissermaßen ein neues Fahrraderlebnis, wo man sonst zwischen parkenden Autos, alten Stadtbahnschienen und Kopfsteinpflaster eher ein unsicheres Gefühl hatte. Auch einige andere Straßen im sogenannten Kulturdreieck zwischen Schauspiel, Künstlerhaus und Oper sind in diesen Tagen verkehrsberuhigt.
Sichtbarste Zeichen sind die (sehr) großen Blumentöpfe, die Autos die Zufahrt verwehren.
Lebender Poller: Die Prinzenstraße in Hannover. (Foto: Stefan Arndt)
Lebender Poller: Die Prinzenstraße in Hannover. (Foto: Stefan Arndt)
Sie markieren das Feld für die zweite Runde der sogenannten Experimentierräume in Hannover. Vor den Sommerferien hatte die Stadt ein Areal zwischen Marktkirche und Köbelinger Markt gesperrt, um dort reichlich planlos Kultur und Leben reinzubringen. Jetzt - bei der zweiten Auflage - geht es am anderen Ende der Innenstadt offenbar etwas koordinierter zu. Am Montag soll es losgehen mit dem Kulturprogramm auf der Straße. Was genau Sie dort erleben können, das hat HAZ-Kulturreporter Stefan Arndt zusammengefasst.
Überhaupt spielt sich an diesem Wochenende das kulturelle Leben Hannovers auf der Straße ab. In der ganzen Stadt sind Graffiti-Künstler unterwegs, zeitgleich laufen die Festivals “Hola Utopia” und “Urban Nature”. Wenn Sie also auf einst grauen Wänden jetzt plötzlich farbige Gemälde entdecken, dann hat das vermutlich damit zu tun.
Wandgemälde am Parkhaus an der Mehlstraße. (Foto: Schaarschmidt)
Wandgemälde am Parkhaus an der Mehlstraße. (Foto: Schaarschmidt)
Einen interessanten Beitrag leistet ein Künstlerkollektiv aus Berlin: Auf einem Hochhaus, das dem Immobilienriesen Vonovia gehört, ist jetzt ein durchaus kritisches Wandgemälde zu sehen, das sich mit dem Widerspruch zwischen Gewinnstreben und sozialer Verantwortung beschäftigt. Lesen Sie die Details im Artikel von HAZ-Autor Thomas Kaestle.
Malen gehört mit zu den Lieblingsbeschäftigungen von Kindern. Wenn sie in die Schule kommen, sollten sie aber noch etwas mehr beherrschen, als einen Stift halten zu können. Schuhe anziehen und Schnürsenkel binden etwa? Die frühere Grundschulleiterin Christine Grimpe sagt:
Es gibt immer wieder Kinder, die halten auch in der 3. oder 4. Klasse ihren Lehrkräften ihre Schuhe hin und bitten sie, die Schnürsenkel zuzubinden.
Was dazu gehört, wenn man in die erste Klasse möchte, das hat Grimpe der HAZ-Schulexpertin Saskia Döhner erzählt. Schließlich gehen in der bevorstehenden Woche die Sommerferien zu Ende, am Donnerstag ist erster Schultag.
Naja, Sommer ist natürlich ein großes Wort für das, was sicher auch viele von Ihnen in diesem Jahr erlebt haben. Sollte heute doch so etwas ähnliches wie schönes Wetter herrschen, dann könnten Sie ja mal auf dem Gelände der früheren Eilers-Werke in Hannover-Ledeburg vorbeischauen. Dort präsentieren 50 Grafik-, Mode- und Schmuckdesigner ihre Werke. HAZ-Reporter Simon Benne war schon gestern dort - was er erlebt hat, lesen Sie hier.
Kommen Sie gut und hoffentlich trocken durch diesen Sonntag!
Viele Grüße aus dem HAZ-Newsroom,
Ralf Heußinger
Chef vom Dienst
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