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HAZ Hannover-Update - Lockerungen verschoben: Weil zieht die Zügel an

Liebe Leserinnen, liebe Leser!Gestern war für unsere Redaktion ein langer Tag. Nicht, dass wir klagen
HAZ Hannover-UpdateHAZ Hannover-Update
Liebe Leserinnen, liebe Leser!
Gestern war für unsere Redaktion ein langer Tag. Nicht, dass wir klagen wollten. Aber bemerkenswert war das schon. Vielfach gibt es Tage, da verdichtet sich das nachrichtlich relevante Geschehen auf wenige Stunden, häufig vom Vormittag bis zum frühen Nachmittag. So ein Tag war gestern nicht.
Es fing an mit dem Streik bei der Üstra. Schon früh, vor 6 Uhr, waren unsere Reporter unterwegs, um am Bahnhof mit Pendlern, Reisenden und Taxifahrern zu sprechen und im Liveticker auf HAZ.de zu warnen, wo der Verkehr auf den Straßen stockt. Ein Fotograf der Deutschen Presse-Agentur war für uns (und, na ja, für andere Medien auch) schon bei Sonnenaufgang am Döhrener Üstra-Depot, um mit einer Kameradrohne Bilder aufzunehmen, die im wahrsten Wortsinne einen Überblick über das Streikgeschehen geben. Und die in diesem Streik, den unsere Gesprächspartner am Hauptbahnhof zwar nervig, aber letztlich akzeptabel fanden, sogar eine fotografisch-ästhetische Dimension entdecken. Sie finden die Bilder ein bisschen weiter unten; nicht zu übersehen.
Und nach dem frühen Start zog es sich auch am Abend dann noch etwas hin. Ministerpräsident Stephan Weil wollte ab 18 Uhr berichten, was die Runde der “Landesfürsten” mit Bundeskanzlerin Merkel zur Corona-Lage besprochen hat und was sich daraus nun für Niedersachsen ergibt. Leider gab es Tonprobleme, die Übertragung von Weils Erläuterungen konnte nicht wie geplant starten. So sah, wer das im Video-Livestream verfolgte, den Ministerpräsidenten zwar im Bild, aber ohne Ton, mit den im Raum der Landespressekonferenz Anwesenden parlieren, bis denn der Ton so weit sei. Weil wirkte derweil aufgeräumt, nicht überernst, lächelte - was man so macht, wenn nach der Üstra am Morgen am Abend die Tontechnik streikt.
Als der Sound wieder da war, wirkte Weil immer noch aufgeräumt. Aber er machte Ernst: Die Regeln zum Infektionsschutz werden nicht wie zuvor für Anfang Oktober angepeilt gelockert, sondern im Gegenteil, sie werden vor dem Hintergrund ansteigender Infektionshäufigkeit teils verschärft. Besonders was die Zahl der Gäste bei Festen und Versammlungen im Privaten und in öffentlichen Räumen anbetrifft. Und für Leute, die sich als Superman oder mit ähnlichen Blödsinnsnamen in die Gästelisten beim Restaurantbesuch eintragen, soll es knackige Bußgelder von 50 Euro geben - wenn man sie denn ermitteln kann.
Wir wünschen Ihnen einen guten Start in den Tag. Und sollte der lang sein, dann möge er mit erfreulichen Dingen enden.
Herzlich, Ihr
Volker Wiedersheim
Chef vom Dienst im HAZ-Newsroom

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