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HAZ Hannover-Update: Millionen für die Jugend

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Liebe Leserinnen und Leser,
222 Millionen Euro - das hört sich nach viel an. Bei genauerer Betrachtung muss man aber zu dem Schluss kommen, dass auch eine solche Summe schnell verteilt ist. Vor allem, wenn sie Tausende Schulen in ganz Niedersachsen erreichen soll. Das Geld hat sich die Landesregierung als eine Art Kompensation gedacht für die Last, die Kinder und Jugendliche in der Corona-Pandemie trugen.
Online-Unterricht zuhause, ausgefallener Stoff, Lernlücken, kaum Freizeitmöglichkeiten - die 222 Millionen, von denen 122 vom Bund kommen, sollen es jetzt wieder richten. Wie das Land Niedersachsen die Summe ausgeben will, können Sie im Artikel meiner Kollegin Saskia Döhner nachlesen.
So viel schon mal vorweg: Auch Luftfilter und Ventilatoren gehören dazu. Bis vor Kurzem hatte sich Niedersachsen ja geweigert, die Klassenzimmer im Sinn besserer Luft technisch aufzurüsten. Das hat sich geändert: Kultusminister Tonne erklärte das gestern so:
Was vor einem Jahr oder einem halben Jahr gegolten hat, muss jetzt nicht mehr richtig sein.
20 Millionen Euro stehen nun für die Schüler bis zur 6. Klasse zur Verfügung. Ob die Lüftungen bis zum Herbst installiert sind, ist allerdings offen.
Eine weitere Sache verkündete der Kultusminister am Dienstag: Wegen der zunehmenden Verbreitung der Delta-Variante des Coronavirus könne es sein, dass Schüler sich im nächsten Schuljahr täglich testen müssten. Das wird nicht jedem gefallen. Bisher gilt: Zweimal in der Woche müssen Schüler einen Schnelltest auf Corona ablegen.
Ganz aktuell gibt es Ärger in der Innenstadt von Hannover - Tag für Tag. Auch gestern ging die Debatte munter weiter. Darf die Stadt Straßen sperren, um Platz für Kultur, Fußgänger und Radfahrer zu schaffen? Zumindest vorübergehend? Der Bezirksrat Mitte hat jetzt einfach mal gefordert, das Festival Theaterformen von der aktuell gesperrten Hochstraße am Raschplatz zu vertreiben und dort den Platz wieder für Autos freizugeben. Man kann das ruhig Prinzipienreiterei oder Trotz nennen, denn das Kulturprogramm auf der Innenstadtbrücke ist beschlossen, genehmigt und beginnt bereits morgen.
Protest von Autofreunden gab es auch anlässlich der Vorstellung der Umbaupläne für die Schmiedestraße. Das Misstrauen in der Stadtpolitik ist derzeit groß.
Ist es Zufall, dass dann gestern auch noch folgende Nachricht Hannover erreichte: Die Stadt möchte - langfristig - auf deutlich mehr Straßen Tempo 30 einführen. Und zwar nicht nur auf untergeordneten Gassen oder Stichstraßen, sondern auch auf größeren Trassen. Welche das sind und wie die Stadt Hannover das schaffen will, hat HAZ-Reporter Andreas Schinkel aufgeschrieben.
Übrigens: Zehn Stunden Sonne verspricht die Wetter-App auf meinem Smartphone für heute. Ein Tag für das Rad.
Gute Fahrt und einen schönen Mittwoch wünscht Ihnen,
Ralf Heußinger
Chef vom Dienst im HAZ-Newsroom
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