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HAZ Hannover-Update - Neue Herausforderungen

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Liebe Leserinnen und Leser,
in unserer täglichen Umfrage wollten wir gestern von unseren Lesern auf HAZ.de wissen, wie sie zu den neuen Lockdown-Regeln stehen. Konkret lautete die Frage so: Bis Ende Januar dürfen sich nur Mitglieder eines Hausstandes plus eine weitere Person treffen. Finden Sie die Verschärfung der Corona-Regeln richtig? Mehr als 3600 Teilnehmer haben ihre Stimme abgegeben - und das Ergebnis ist ganz erstaunlich:
Unsere Umfrage ist zwar nicht repräsentativ, aber dennoch: Die Zustimmung zu den neuen härteren Maßnahmen scheint groß zu sein. Und das, obwohl sie allen viel abverlangen.
Meine Kolleginnen Alina Stillahn und Inga Schönfeldt haben sich bei jungen Menschen und Alleinstehenden in Hannover umgehört, wie sie mit den neuen Kontaktbeschränkungen umgehen. Sie trafen auf Verständnis und Bedenken gleichermaßen. Eine Studentin zeigte sich froh, gerade in eine Wohngemeinschaft gezogen zu sein. „Ich hatte das Gefühl, ein bisschen zu vereinsamen, jetzt habe ich wenigstens meine Mitbewohnerinnen“, erzählt sie.
Und gerade auch Familien und Kinder stehen in den nächsten Wochen wieder vor besonderen Herausforderungen. Ab Montag haben die Kitas - bis auf eine Notbetreuung - geschlossen. Grundschüler starten zunächst mit Distanzlernen, eine Woche später dann mit Unterricht im Wechselmodell. Die Einzelheiten haben meine Kollegen Marco Seng und Bärbel Hilbig hier für Sie im Überblick. Angesichts der neuen Lage ist es schon fast überraschend, dass das Land die Spielplätze anders als im vergangenen Frühjahr nicht sperren will. Eine gute Nachricht für die Kleinen, immerhin.
Die älteren Schüler haben bis Ende Januar keinen Präsenzunterricht. Viele Kinder und Jugendliche werden auf Sicht keinen Kontakt zu Gleichaltrigen haben und auch gewohnten Freizeitbeschäftigungen nicht nachgehen können. Wie wirken sich die Einschränkungen auf sie aus? Das haben wir die ärztliche Direktorin des Kinder- und Jugendkrankenhauses auf der Bult, Prof. Dr. Olga Kordonouri, gefragt. Und sie sagt: „Auch Jugendliche gehören zu einer vulnerablen Gruppe.“
Die neuerlichen Beschlüsse werfen wieder viele Fragen auf. Und damit dürften auch die Anrufe bei der Corona-Hotline der Region noch einmal zunehmen. Dabei ist die Zahl ohnehin schon hoch: 8000 Anrufe bekommen die Mitarbeiter dort in Spitzenzeiten, und zwar am Tag, wie HAZ-Reporter Bernd Haase erfahren hat. Zurzeit geht es in den Gesprächen vor allem um das Thema Impfen. Und dazu finden Sie auch bei uns Antworten, denn wir haben hier den aktuellen Stand zur Impfkampagne in Niedersachsen zusammengetragen.
Ich wünsche Ihnen abermals viel Geduld für die nächste Zeit. Kommen Sie gut durch diesen Donnerstag - und vor allem: Bleiben Sie gesund!
Ihre
Birgit Dralle-Bürgel
Chefin vom Dienst im HAZ-Newsroom
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