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HAZ Hannover-Update: Neue Regeln, alter Ärger

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Liebe Leserinnen und Leser,
bei der Kindererziehung gibt es für Eltern eine eiserne Regel: Wenn Mama A sagt, darf Papa danach auf keinen Fall B sagen - auch wenn er eigentlich anderer Meinung ist. Umgekehrt gilt das natürlich genauso. Sonst schauen am Ende beide Elternteile in verwirrte Kinderaugen, und im schlimmsten Fall kommt eine Debatte auf, wer hier eigentlich das Sagen hat.
Wenn es um die Coronaregeln geht, dann fühlt man sich mitunter an dieses Dilemma erinnert. Ist ja auch kein Wunder: Es gibt bundesweite Regeln, die Länder formen diese mit ihren Ideen weiter aus, und am Ende der Kette stehen die Landkreise und Städte, die wiederum mit eigenen Vorgaben auf die lokale Lage reagieren. In diesem Sinne kamen die neuen Maskenpflicht-Regeln der Region Hannover gestern dann doch überraschend - immerhin wird die Landesregierung schon seit Wochen nicht müde zu betonen, dass der Omikron-Welle nicht mit weiteren Regelverschärfungen begegnet werden soll, zumindest nicht für Geimpfte.
Zugegeben: Die neuen Vorgaben sind eher punktuell und schränken die Menschen im Alltag nur geringfügig ein (es sei denn man arbeitet an einer Supermarktkasse). Doch wie ein einhelliges A klingt das derzeit dennoch nicht. Immerhin sind viele noch immer damit beschäftigt, die neuen Quarantäne-Regeln zu verstehen, die ab dem Wochenende gelten sollen - und im Kern ja wiederum eine Erleichterung für Betroffene darstellen. Falls Sie dazu übrigens noch offene Fragen haben: hier finden Sie Antworten, für wen, wann und wie lange die Quarantäne dann gelten soll.
Hannovers Stadtverwaltung steht beim Erlassen von Corona-Regeln zwar außen vor, trägt aber dennoch eine enorme Last der Pandemie. Die Krise reißt Riesenlöcher in den Haushalt, nach neuer Schätzung beträgt das Defizit im Jahr 2021 satte 150 Millionen Euro. Dabei stehen enorme Zukunftsinvestitionen an: da reichen schon die Stichworte Digitalisierung und Verkehrswende. Am Geld scheint es indes nicht zu liegen, dass man zuletzt den Eindruck gewinnen konnte, dass es hier noch immer eher knirscht als fluffig vorangeht. So ganz üppig sind die Behördenleistungen jedenfalls nicht, die Hannovers Einwohnerinnen und Einwohner schon bald vom heimischen Rechner oder über das Smartphone erledigen können. Und auf so manchem Radweg herrscht auch noch immer eher Frust als freie Fahrt. Mehr dazu lesen Sie weiter unten in unserer Zusammenstellung aktueller Artikel aus Ihrer Region. Ich hoffe, es ist auch für Sie etwas Interessantes dabei. Mit herzlichen Grüßen,
Michael Soboll
Chef vom Dienst im HAZ-Newsroom
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