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HAZ Hannover-Update - Richter stoppen die Politik

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Willkommen an diesem Freitag,
liebe Leserinnen und Leser! Wenn ein Zauberwort an diesem Morgen helfen würde, dann wäre es: Sicherheit. Denn selten in den vergangenen Wochen war ja so vieles ungewiss wie jetzt. Das Coronavirus sitzt uns wieder fest im Nacken. Wir suchen die Distanz zum Gegenüber sowie Schutz hinter Masken - und wissen zugleich, dass die alte Freiheit des Lebens auch dort nicht wirklich zu finden ist. Im Hintergrund lauern längst wieder drastische Einschränkungen unseres Alltagslebens, die einem neuerlichen Lockdown nahekommen - auch wenn das Wort noch ein Tabu ist. Sperrstunde in der Neujahrsnacht? Ausschließen kann und will Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil das nicht mehr.
In all dieser Unsicherheit ist es beruhigend normal, dass der Rechtsstaat funktioniert. Nachdem sich sämtliche Regierungschefinnen und -chefs der Nation über ein “Beherbergungsverbot” für Menschen aus Corona-Risikogebieten ergebnislos die Köpfe heißgeredet haben macht das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg für Niedersachsen nun kurzen Prozess: Die Regelung ist rechtswidrig und somit aufgehoben. In Baden-Württemberg lief es genau so. Und Sachsen wie das Saarland machen ohnehin nicht mehr mit. Ein Hauch von Klarheit - immerhin.
Sonst hilft aber wohl nur, mit der Unsicherheit weiterzuleben - und sich von ihr doch nicht unterkriegen zu lassen. Zumal Corona ja nun nicht alles ist. In Hannover etwa gibt es einmal mehr Streit um Radwege. Ein neuer Test des ADAC ordnet die Stadt, deren Spitze stets stolz auf ihr Zweirad-Konzept ist, sogar ganz hinten ein, wenn es um den Platz für Radler geht. Eine Überraschung.
Das und vieles mehr will ein Mann ändern, den noch niemand kennt: Steffen Krach, Landes-Staatssekretär in Berlin, geht für die SPD im kommenden Jahr ins Rennen um das auch nicht überall bekannte, aber ziemlich mächtige Amt des Regionspräsidenten. Und er ist sich sicher, gewinnen zu können. Woher dieser sprühende Optimismus des 41-jährigen Krach für den Posten in Hannover kommt und was er plant, hat er uns im Gespräch verraten.
Zugleich sieht es für seien Partei im Land eher durchwachsen aus - sie liegt weiter klar hinter der Union wie eine frische Umfrage zeigt. Da die FDP aber offenbar immer bedeutungsloser wird, hätte Rot-Grün nach fünf Jahren Pause wieder ein Mehrheit:
An Wenn und Aber fehlt es also nicht in Hannover und Niedersachsen. Doch die Woche geht zu Ende - und vielleicht gibt es ja auch für Sie ein wenig Zeit zum Luftholen. Verdient haben wir es alle miteinander, oder?

Herzliche Grüße,
Ihr
Hendrik Brandt
HAZ-Chefredakteur

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