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HAZ Hannover-Update - Stillstand auf Schiene und Straße

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser, wenn Sie diese Zeilen schon am frühen Morgen lesen, dann nu
HAZ Hannover-UpdateHAZ Hannover-Update
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,
wenn Sie diese Zeilen schon am frühen Morgen lesen, dann nutzen Sie die Gelegenheit und holen noch einmal tief Luft. Denn dieser Dienstag dürfte für viele Menschen in der Region Hannover ziemlich stressig werden: Heute wird gestreikt! Und das sicherlich mit deutlich größeren Auswirkungen als gestern, als lediglich die Bürgerämter und die Kfz-Zulassungsstelle außerplanmäßig geschlossen blieben. Denn: Heute trifft es die Üstra, alle Bahnen und Busse bleiben den gesamten Tag über in ihren Depots. Für viele Menschen in der Region heißt das: verstopfte Straßen im Berufsverkehr, übervolle Regio-Sprinterbusse und S-Bahnen (denn die fahren beide!), mehr Zeit Einplanen beim Bringen oder Abholen der Kinder aus Kita oder Schule, beim Einkaufen, und und und. Da heißt es: Gelassen bleiben! Und: Informiert bleiben! Wo ist derzeit kein Durchkommen für Autofahrer? Sind auch andere Einrichtungen betroffen? Warum streiken die Üstra-Mitarbeiter überhaupt, gerade jetzt, mitten in der ohnehin schon anstrengenden Corona-Zeit? Antworten auf diese und weitere wichtige Fragen haben wir in diesem Artikel für Sie gesammelt. Und natürlich lässt Ihre HAZ-Redaktion Sie auch im Laufe des Tages nicht allein: Im Liveticker hier auf HAZ.de finden Sie laufend aktuelle Infos rund um den Verdi-Streik hier bei uns in der Region.
Wo wir gerade bei vollen Straßen in Hannover sind: Die gab es auch beim legendären Gorleben-Treck von 1979. Mit Traktoren, Fahrrädern und zu Fuß zogen Demonstranten nach Hannover, um gegen Atommüll im Wendland zu protestieren. 100.000 Menschen kamen damals zur Großkundgebung auf dem Klagesmarkt. Es war die bis dato größte Demonstration in Niedersachsen. Wie Sie sicherlich gelesen oder gehört haben, ist das Thema Gorleben nun vom Tisch. Das ist gut und richtig, kommentiert mein Kollege Michael B. Berger, denn:
“Gorleben war von vornherein eine Überlebenslüge der deutschen Atompolitik. Jetzt hat endlich die Stunde Null bei der Endlagersuche begonnen. Das gewählte Verfahren ist kompliziert und anstrengend. Doch ohne Alternative.”
Aber: Wo kann das neue Atom-Endlager sein? Welche Rolle spielen dabei Salz, Ton, Stein und Granit? Wird statt Gorleben jetzt sogar der Raum Hannover ein Kandidat? Antworten auf diese Fragen waren nicht leicht zu finden - doch am Ende haben meine Kollegen um Gabriele Schulte die wichtigsten Infos mit Blick auf die Zukunft für Sie zusammengetragen. Klar wird dabei: Es sind noch einige harte Bretter zu bohren - doch zunächst ist etwas Zeit zum Durchatmen gewonnen. Machen wir also das Beste draus!
In diesem Sinne: Kommen Sie gut zur Arbeit - und ebenso wieder nach Hause!
Ihr
Michael Soboll
Chef vom Dienst im HAZ-Newsroom

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