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HAZ Hannover-Update: Unwetter im Westen

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Liebe Leserinnen und Leser,
sicherlich kennen Sie das Gefühl: kaum hat man sich an etwas gewöhnt, schon kommt alles wieder ganz anders. Genau so ging es so manchem Einwohner der Region Hannover in dieser Woche bei den Coronaregeln: Erst seit gestern sind weitere Verschärfungen in Kraft, weil die Inzidenz bereits seit Tagen wieder über 10 liegt. Und noch am selben Tag fordern, erstens, die Oberbürgermeister der 17 größeren niedersächsischen Städte eben jene Marke von 10 aus dem Stufenplan zu streichen. Die Begründung von Städtetags-Chefs Jan Arning:
„Bei einer Großstadt von 100.000 Einwohnern reichen schon zehn Infizierte. Das sind manchmal nur zwei Familien, da kann man doch nicht eine ganze Stadt in Haftung nehmen.“
Das Land indes will davon nichts wissen. Man hält die Regeln der geltenden Corona-Verordnung für ausreichend flexibel. Womit wir bei zweitens wären: Bereits an diesem Wochenende soll eine neue Corona-Verordnung in Kraft treten. Und natürlich gilt wieder: neue Verordnung, neue Regeln. Eine davon ist schon jetzt bekannt geworden. Niedersachsen erlaubt künftig wieder Großveranstaltungen mit bis zu 25.000 Menschen. Natürlich denkt man dabei, so kurz vor Beginn der Saison, vor allem an Fußballspiele - und hat dabei auch so manche Bilder der EM noch recht gut vor Augen.
Doch gegen Ende dieser Woche ist es nicht die Pandemie, die die Nachrichten beherrscht. Vielmehr gehen die schockierenden Bilder und Berichte aus Teilen Westdeutschlands über alle Sender. Das Sturmtief „Bernd“ hat Flüsse und Bäche in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz über die Ufer treten lassen. In der Eifel sind Häuser eingestürzt. Die Zahl der Todesopfer steigt, wie viele Menschen vermisst werden, ist noch offen. Die Region Hannover hat das Unwetter nicht getroffen - und doch sind Menschen von hier an den Hilfsaktionen beteiligt: Noch in der Nacht sind 80 Frauen und Männer vom Technischen Hilfswerk aus dem Raum Hannover in Richtung Westdeutschland aufgebrochen. Jetzt pumpen sie Wasser aus gefluteten Häusern und Gewerbegebäuden. Und auch die Feuerwehr Hannover bereitet sich auf Unwetter-Amtshilfe vor.
Bevor ich Ihnen einen angenehmen Ausklang der Woche wünschen darf, möchte ich Ihnen noch eine ganz besondere Veranstaltung ans Herz legen: Heute beginnt das Festival “Hannover hört hin”. Hörspiele, Lesungen, Musik und Live-Podcasts - und das alles komplett umsonst und draußen im Georgengarten. Wie das geht? Erfahren Sie hier im Video:
So läuft das Festival „Hannover hört hin“
So läuft das Festival „Hannover hört hin“
Lassen Sie sich das Festival, das noch bis einschließlich Sonntag ein spannendes Programm bietet, nicht entgehen! Vielleicht in Kombination mit einem Picknick mit Freunden oder der Familie? P.S: Decken gibt es vor Ort, ebenfalls umsonst. Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen und grüße Sie herzlich, Ihr
Michael Soboll
Chef vom Dienst im HAZ-Newsroom
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