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HAZ Hannover-Update - US-Wahl: And the winner is ...?

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Was für ein spannender Morgen, liebe Leserinnen und Leser!
Haben Sie heute Nacht den Verlauf der US-Wahlen verfolgt? Wenn nicht, dann kann ich Ihnen sagen: Sie haben eigentlich nichts verpasst. Denn das Rennen zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem Herausforderer Joe Biden ist noch nicht entschieden. Im Gegenteil: Es wird denkbar knapp. Und zumindest eines lässt sich in diesen frühen Morgenstunden schon sagen: Donald Trump hat entgegen manchen Erwartungen seine Wählerbasis in den USA nicht verloren. Und für Joe Biden sieht es nach gegenwärtigem Stand zumindest nicht nach einem überwältigenden Sieg aus. Trump holt offenbar Florida, Biden aber die republikanische Hochburg Arizona. Es bleibt also spannend. Online informieren wir Sie weiter über den aktuellen Stand der Stimmenauszählung. Auf haz.de und auf rnd.de finden Sie Hintergrundinformationen, Interviews, Grafiken und vieles mehr zur US-Wahl.
Nehmen Sie sich aber bitte darüber hinaus noch ein wenig Zeit für diesen Newsletter, in dem wir Sie wie gewohnt über die wichtigsten Ereignisse in der Region Hannover und in Niedersachsen informieren. Seit Montag greift ja der Teil-Lockdown, und auch das könnte noch richtig spannend werden, denn nun müssen sich die Gerichte mit den von der Landesregierung verordneten Corona-Regeln befassen. Beim Oberverwaltungsgericht in Lüneburg waren bis gestern 24 Eilanträge und Klagen gegen Regelungen der neuen Verordnung eingegangen, die meisten von Gastronomen. Wie wird das ausgehen? Lesen Sie dazu den Bericht meines Kollegen Marco Seng.
Ein Fall fürs Gericht ist schon seit Längerem jenes Kirchenfenster des Künstler Markus Lüpertz, das Altbundeskanzler Gerhard Schröder mit großer Geste der Marktkirche in Hannover gespendet hat. Seither gibt es darum einen Streit, der nichts Versöhnliches hat. Immerhin soll nun noch vor Weihnachten Klarheit herrschen, ob das Fenster in der Kirche eingebaut werden darf oder nicht. Mein Kollege Michael Zgoll berichtet aus dem Gerichtssaal.
Mit einem Ärgernis ganz anderer Art haben es im Moment Tausende von Menschen in Langenhagen zu tun. Weil das Trinkwasser verunreinigt ist, müssen private Haushalte, aber auch Bäcker, Friseure, Handwerker und Einzelhändler seit Tagen auf eine Notversorgung zurückgreifen. In der Stadt brodelt die Gerüchteküche, wer denn wohl für die Misere verantwortlich sein mag. Nun hat der Versorger Enercity einen ersten, dezenten Hinweis gegeben. Lesen Sie dazu den Bericht von Sebastian Stein und Frank Walter.
Wenn Sie gestern Abend in der Region Hannover Hunderte Bereitschaftspolizisten in voller Montur gesehen haben sollten, dann hat das nichts mit dem Trinkwasser in Langenhagen zu tun. Es dürfte sich vielmehr um den Begleitross für die Castoren gehandelt haben. Die Behälter mit dem radioaktiven Müll werden gerade per Zug von Nordenham ins hessische Biblis gebracht. Die Route ist geheim, aber wir wissen, dass sie auch durch die Region Hannover führte. Es gehört zu den eingeübten Ritualen der Anti-Akw-Bewegung, dass gegen jeden Castor-Transport demonstriert wird. Daher das große Polizeiaufgebot. Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies ist die Akw-Gegner in einem Interview mit meinem Kollegen Michael B. Berger jetzt hart angegangen: Er wirft ihnen gewissermaßen Verantwortungslosigkeit vor und kann dafür einige Argumente ins Feld führen. Lesen Sie mal rein.
Weit vor wagt hat sich auch der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil, der Bürger dazu aufruft, Verstöße gegen die Corona-Regeln den Behörden zu melden. Die Frage, ob man so zum Denunzianten wird, müsse man sich nicht stellen, führt Weil aus, denn es gehe ja um sehr viel. Dem ersten Teil dieser Aussage muss man nicht unbedingt folgen, der zweite Teil stimmt sicherlich. Meine Kolleginnen Saskia Döhner und Susanna Bauch schreiben über die Corona-Lage an den Schulen und in den Kliniken der Region Hannover. In beiden Berichten ist zu erkennen, dass da noch einiges auf uns zukommt.
Und nun will ich Sie nicht länger davon abhalten, die US-Wahlergebnisse weiter zu verfolgen. In der Hoffnung, dass wir am heutigen Mittwoch noch ein Ergebnis bekommen, grüßt Sie herzlich aus dem HAZ-Newsroom
Volker Goebel
Chef vom Dienst

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