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HAZ Hannover-Update - Verschärfter Lockdown über Ostern

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Liebe Leserinnen und Leser,
guten Morgen! Bis tief in die Nacht haben in Berlin die Ministerpräsidenten zusammen mit der Kanzlerin über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise beraten. Das Ergebnis: Der Lockdown in Deutschland wird wie erwartet bis zum 18. April verlängert - und (und das ist neu) über Ostern sogar noch einmal verschärft: Vom 1. bis 5. April sollen fast alle Geschäfte geschlossen bleiben, denn zusätzlich zu den Osterfeiertagen und Karfreitag gelten Gründonnerstag und Karsonnabend einmalig als Ruhetage. Auch der Lebensmitteleinzelhandel soll in dieser Zeit nur am Sonnabend öffnen dürfen.
“Wir haben noch einmal neu gedacht”,
sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel in der abschließenden Pressekonferenz. Die Einzelheiten zu dem Beschluss haben unsere Kollegen vom Redaktionsnetzwerk Deutschland hier aufgeschrieben.
Während es in Berlin gestern viel um Theorie und Konzepte ging, wurde es an einigen Schulen in der Region Hannover ganz konkret. Denn die ersten Einrichtungen haben mit den freiwilligen Selbsttests für Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler begonnen, die spätestens nach den Osterferien an allen Schulen allen Beteiligten einmal wöchentlich angeboten werden sollen. In Hannover ist beispielsweise der zehnte Jahrgang der IGS Bothfeld bei dem Testlauf in dieser Woche dabei. Wie sich die Lehrkräfte auf die Tests vorbereitet haben, wie der Ablauf in der Klasse war und was beispielsweise bei einem positiven Ergebnis passieren soll, hat mein Kollege Yannick von Eisenhart Rothe für Sie aufgeschrieben. Ein solches Ergebnis gab es in Bothfeld übrigens glücklicherweise nicht. “Alle negativ”, konnte Schulleiter Rainer Kamphus verkünden.
Kamphus sieht als Schulleiter die Selbsttests “als wichtigen Schritt in der Pandemiebekämpfung”. Aber das Konzept stößt auch auf Kritik. So berichtet meine Kollegin Saskia Döhner, dass die Direktoren der Gymnasien ein Aussetzen der Tests fordern, bis alle Lehrkräfte geimpft sind. „Die Ängste meines Kollegiums muss ich ernst nehmen“, sagt ein Schulleiter. Noch seien zu viele Fragen offen.
Zum Schluss noch zu einem ganz anderen Thema: Monatelange Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft haben in Hannover Corona-Subventionsbetrug in großem Stil aufgedeckt. Das Amtsgericht befasst sich inzwischen mit 160 Einzelfällen - doch die Ermittler vermuten Zusammenhänge. Und das vor allem dann, wenn die Anträge von angeblichen Schrotthändlern gestellt werden. Insgesamt geht es um einen Schaden in Millionenhöhe. Unser Reporter Karl Doeleke hat die Einzelheiten.
Ich wünsche Ihnen wie immer viel Abwechslung mit unseren Themen. Kommen Sie gut in diesen Dienstag!
Ihre
Birgit Dralle-Bürgel
Chefin vom Dienst im HAZ-Newsroom
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