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HAZ Hannover-Update - Viel Schnee zum Wochenende?

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Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!
Die Tage werden wieder merklich länger, bei einem Spaziergang durch die Felder im Süden von Hannover haben meine Freundin und ich vor wenigen Tagen in der Nachmittagssonne schon Pläne für die kommende Gartensaison gemacht. Wie sich jetzt herausstellt, war das wohl leicht verfrüht. In Hannover und ganz Niedersachsen droht zum Wochenende ein Wintereinbruch mit frostigen Temperaturen von bis zu minus 10 Grad, auch starker Schneefall und stürmischer Wind sind möglich.
Von einer “besonderen Wetterlage, die sehr schwer einzuschätzen ist”, sprach eine Meteorologin vom Deutschen Wetterdienst am Donnerstag. Wie es dazu kam, hat Professor Gunther Seckmeyer vom Institut für Meteorologie und Klimatologie an der Leibniz-Uni meinem Kollegen Maximilian Hett erklärt: Wegen einer Erwärmung über Sibirien hat sich ein Teil des Polarwirbels über der Arktis abgetrennt. Er trifft nun über Norddeutschland auf warme Luft aus dem Süden.
Was das genau für das Wetter in Hannover bedeutet, war gestern noch nicht ganz klar. Im Laufe des heutigen Tages soll es aber konkretere Vorhersagen geben, wir halten Sie auf haz.de auf dem Laufenden. Schon jetzt aber rät die Bahn, auf nicht notwendige Fahrten zu verzichten, und die Polizei wappnet sich dafür, auf Touristenmassen etwa im Deister zu reagieren. Schließlich befinden wir uns nach wie vor im Corona-Lockdown.
Zu diesem Thema gab es gestern immerhin eine Nachricht, die Hoffnung macht: Morgen soll in Niedersachsen eine erste Lieferung mit 33.600 Impfdosen von Astrazeneca ankommen, in den drei folgenden Wochen werden sogar jeweils noch mehr Dosen erwartet. Der Impfstoff wird dringend benötigt, schließlich warten hier noch Hunderttausende Senioren darauf, endlich gegen das Virus geschützt zu werden. Dafür nehmen viele auch weite Anfahrten in Kauf - mit der Folge, dass sich jetzt Landkreise über Impftourismus beschweren. Im Heidekreis zum Beispiel sind 75 Prozent der Online-Termine an Menschen von außerhalb gegangen, ein Mann reiste sogar aus Nordrhein-Westfalen an.
Und noch immer sind auch längst noch nicht alle Menschen geimpft, die etwa in Kliniken einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt sind. Umso befremdlicher wirkt es da, dass sich zwei Manager aus Krankenhäusern des Klinikums Region Hannover bei hausinternen Impfterminen vorgedrängelt haben. Sie waren gemäß der rechtlichen Vorgaben noch gar nicht an der Reihe, und etliche ihrer Mitarbeiter mit direktem Patientenkontakt arbeiten weiter ohne Schutz. Jetzt berät die Geschäftsführung des Klinikums über Konsequenzen, sie können bis hin zur Kündigung reichen.
Um konsequentes Handeln geht es auch beim Klimaschutz, wie in Hannover derzeit bei einem Bürgerbegehren zur vorzeitigen Abschaltung des Kohlekraftwerks in Stöcken. Das Bündnis “Hannover erneuerbar” hat bereits mit dem Sammeln von Unterschriften begonnen. Doch sind die vorgezogenen Ausstiegspläne realistisch? Und was bedeuten sie für die Strom- und Wärmeversorgung von Hannover? Unsere Berichterstattung dazu hat viele Leserinnen und Leser interessiert, nun haben wir die Beteiligten an einen Tisch geholt: Bei einem HAZ-Forum am kommenden Donnerstag, 11. Februar, diskutieren unter anderem Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay, Enercity-Chefin Susanna Zapreva und Vertreter von “Hannover erneuerbar” mit HAZ-Redakteur Conrad von Meding im Pressehaus über das Thema - und HAZ-Zuschauerinnen und -Zuschauer können live dabei sein. Von 18 Uhr an wird die Veranstaltung im Internet übertragen. Wie Sie schon jetzt vorab Fragen an die Runde auf dem Podium stellen können und wie Sie sich am Donnerstag dazuschalten können, lesen Sie hier. Reden Sie mit, wir freuen uns auf Sie!
Kommen Sie gut und gesund durch diesen Freitag,
Herzlich, Ihre
Astrid Fabricius
Chefin vom Dienst im HAZ-Newsroom
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