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HAZ Hannover-Update - Vor dem neuen Corona-Stresstest

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Guten Morgen, liebe Leserinnen, liebe Leser!
Hinter uns liegt eine Woche, die wir Journalisten in der HAZ-Redaktion als fiebrig war genommen haben.
Da waren die angespannten Diskussionen rund um die neuerliche Verschärfung der Maßnahmen zum Infektionsschutz. Mein Kollege Marco Seng hat den letzten Stand zusammengetragen und Punkt für Punkt aufgelistet, was sich von heute an ändert.
Da war die Meldung, dass der Kreis Gifhorn als Erster in Niedersachsen erneut den Inzidenzwert 200 überschritten hat und nun entscheiden muss, ob die Bewegungsfreiheit der Bürger auf einen Radius von 15 Kilometern um den Wohnort eingeschränkt werden muss.
Da war der Wahnsinn von Washington - anders kann ich die Ereignisse nicht beschreiben. Der stellvertretende HAZ-Chefredakteur und Amerika-Kenner Felix Harbart analysiert in seinem Leitartikel, warum der Sturm auf das Kapitol und der Sturm der Verschwörungsfantasten auf den Bundestag durchaus besorgniserregende Parallelen aufweisen. Und unser Hauptstadtkorrespondent Steven Geyer meint in seinem Kommentar, dass der Kurznachrichtendienst Twitter keinen Applaus dafür verdient, den scheidenden US-Präsidenten Donald Trump nun dauerhaft gesperrt zu haben.
Und die am Montag beginnende Woche?
Sie bringt einen neuerlichen Corona-Stresstest für die Gesellschaft, so viel steht fest. Kitas schließen bis auf Notgruppen. Schüler, Abschlussklassen im Wechselmodell ausgenommen, lernen zunächst einmal zu Hause. Ist das notwendig? Vernünftig? Ist das gut so? Auf jeden Fall sind die Regeln kinderfeindlich, kommentiert unsere Schulexpertin Saksia Döhner - und ihr Kommentar ist einer der am häufigsten gelesenen Texte des Tages auf HAz.de.
Vielleicht ist der Sonntag zwischen diesen zwei Wochen für Sie der Tag, an dem Sie etwas durchschnaufen können? Die Gelegenheit, mal etwas auf Abstand zu den Aufregern dieser Tage gehen zu können.
Genau dafür haben wir auch die richtige Lektüre. So zeichnet unser Reporter und Historiker Simon Benne sachlich und unaufgeregt nach, wie die Medizinische Hochschule 1985 dem in Hungerstreik getretenen RAF-Terroristen Knut Folkerts das Leben rettete und damit Geschichte schrieb. Und wir haben - das ist Zufall - gleich noch einen Benne für Sie: Er hat mit dem Seniorrabbiner Gabor Lengyel zu dessen 80. Geburtstag einen Stadtspaziergang unternommen und dabei dessen bemerkenswerte Denkanstöße zur Aussöhnung von Menschen und Religionen notiert. Reporter Gunnar Menkens rezensiert außerdem das Hörbuch des Extremschwimmers André Wiersig, der sieben Meerengen zwischen fünf Kontinenten durchschwommen hat. Vielleicht geht es Ihnen bei der Lektüre wie mir, und Sie schauen am Ende des Textes mit neuem Blick auf die eigenen vermuteten und tatsächlichen Schmerzgrenzen im Corna-Alltag. Es ist ein bemerkenswertes Lehr- und Lesestück über Leidensfähigkeit und Willensstärke, das verspricht Ihnen
Volker Wiedersheim,
Chef vom Dienst im Newsroom
Die aktuellen Corona-Zahlen

Die Entwicklung in der Region Hannover und Niedersachsen
Schwerpunktthema I

Kreis Gifhorn überschreitet Inzidenzwert von 200: Kommt nun der 15-Kilometer-Radius?
Viele Ausflügler besuchen Harz - aber Massenansturm bleibt aber vorerst aus
Kommentar: Die neuen Corona-Regeln in Niedersachsen sind kinderfeindlich
Markthalle in der Corona-Krise: Stammkunden kommen noch, aber die Stimmung fehlt
Was bleibt nach der Schicksalswoche von Washington?

Leitartikel: Washington ist nicht weit weg
Kommentar zum Trump-Rauswurf bei Twitter: Der Narr hat seine Schuldigkeit getan
Die Nachrichten aus Hannover und dem Norden

Linksextreme Anschläge auf Abschiebebehörde in Langenhagen und Braunschweig
Polizei findet Waffenarsenal in Spanien - Mann aus Barsinghausen verdächtig
Rechtsstreit um Luther-Fenster für Marktkirche geht in Berufung
Leibniz-Universität Hannover: Wird die Hochschule eine Stiftung?
Mühlenberg: Städtische Immobiliengesellschaft Hanova kauft weitere Wohnungen am Canarisweg
RAF-Terrorist im Hungerstreik - als die MHH Geschichte schrieb
Der liberale Rabbiner Gabor Lengyel wird 80 – ein Stadtspaziergang
Freundeskreis Hannover: Trauer um Vize Jörn Hutecker
Und dann war da noch ...

... Extremsportler André Wiersig. Er hat Meerengen zwischen fünf Kontinenten durchschwommen. Warum tut er sich das an?
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