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HAZ Hannover-Update: Warnung vor der Katastrophe

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Liebe Leserinnen und Leser,
man mag sich diese Situation kaum vorstellen: Eine Katastrophe bedroht das eigene Leben, etwa ein Großbrand oder eine Flut wie kürzlich in NRW und Rheinland-Pfalz. Und das auch noch mitten in der Nacht. Handy aus, und niemand ist in der Nähe, der Alarm schlagen könnte. Ein erschreckendes Szenario - und doch eins, das nicht unrealistisch ist und im Prinzip jeden von uns jederzeit treffen kann.
In Hannover soll bald ein neues Alarmsystem für diesen Fall der Fälle entstehen. Wobei: Von “neu” kann eigentlich nur bedingt die Rede sein. Es geht nicht um moderne Einsatztechnik bei Polizei und Feuerwehr, auch nicht um eine neue App oder ein anderes digitales System. Es geht schlicht um die Wiedererweckung der in Großstädten schon vergessenen Sirenen auf Hausdächern. Wenn Flut- und Brandkatastrophen drohen, sollen die Hannoveraner möglichst rasch gewarnt werden – und zwar mit durchdringendem Geheul der (früher pilzförmigen) Volks-Alarmanlagen. Die Stadtverwaltung will jetzt ein neues Netz von 80 Sirenen installieren. 
Altmodisch? Ersetzbar geworden durch die digitale Technik des 21. Jahrhunderts? Es ist wohl die Ironie des Schicksals, dass gerade am Tag der Verkündung der Sirenen-Pläne in Niedersachsen und anderen Bundesländern die wichtigsten Notrufnummern 110 und 112 für eineinhalb Stunden ausgefallen sind. Der Grund: Fehler bei einem Software-Update. Zugegeben, das steht in keinem kausalen Zusammenhang. Jedoch zeigt es immerhin, dass digitale Lösungen ebenso lückenhaft sein können wie analoge. Und so hält sich Hannover quasi an das Motto “doppelt hält besser”.
Eine ganz akute Bedrohung ist nach wie vor die Pandemie - über steigende Infektionszahlen und 2-G-Regeln konnten Sie ja auch hier im Hannover-Update allenthalben einiges lesen. Sollten Sie dennoch mittlerweile den Überblick verloren haben, was denn nun wo gilt, empfehle ich Ihnen den Artikel meines Kollegen Andreas Schinkel “2G in der Region Hannover: Was für Ungeimpfte jetzt noch erlaubt ist.” Enthalten sind dort auch Verweise auf weitere aktuelle Berichte zu den neuen Regeln - die auch für Geimpfte ab dem heutigen Freitag gültig sind.
Ich wünsche Ihnen eine informative und angenehme Lektüre und grüße Sie herzlich, Ihr
Michael Soboll
Chef vom Dienst im HAZ-Newsroom
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