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HAZ Hannover-Update: Was man nicht mehr darf

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Liebe Leserinnen und Leser,
schönen guten Morgen! Nachdem wir pflichtschuldig vorausgeschickt haben, dass dies die letzte Woche des Jahres ist und viele von Ihnen hoffentlich freie Zeit haben, die Sie mit Ihren Lieben verbringen können, geht es heute im Hannover-Update um alles das, was wir nicht dürfen in diesen Tagen. Oder seit 25 Jahren.
Was wir zum Beispiel nicht dürfen, ist alles das, was im Rahmen der niedersächsischen “Weihnachtsruhe” untersagt ist. Das betrifft vor allem größere Feiern sowie den Betrieb von Diskotheken. Dann hat die Region Hannover am Montagabend die Liste all jener Straßen und Plätze in den 21 Städten und Gemeinden bekannt gemacht, an denen in der Silvesternacht (und sonst natürlich auch) nicht geböllert werden darf. Wobei ohnehin in diesem Jahr bundesweit ein Verkaufsverbot für Böller gilt. Das heißt: Verschossen werden darf außerhalb der Verbotszonen nur, was man noch im Keller liegen hatte. Ansonsten müssen auch Feuerwerksfans sich in diesem Jahr mit Wunderkerzen und Knallerbsen bescheiden.
Was man auch nicht mehr darf, ist einen Satz zu schreiben wie: “Daß gelegentliches Spazierengehen gut für alles mögliche ist, wird selbst von Liebhabern der Schiffahrt nicht bestritten.” Also, man darf natürlich schon, aber man bekäme gleich drei Rechtschreibfehler angestrichen. Dass das so ist, liegt an der Rechtschreibreform, die sich jetzt zum 25. Mal jährt. Unser Autor Bert Strebe findet nicht, dass das ein Grund zum Feiern ist (um es vorsichtig auszudrücken). Er schreibt:
“Das erklärte Ziel der Rechtschreibreformer – zunächst waren es Sprachwissenschaftler, dann auch Politiker – lautete, die Orthografie zu vereinfachen. Nicht, weil es nötig gewesen wäre, sondern weil ein politisches Anliegen dahinterstand: Die Altachtundsechziger waren auf dem Marsch durch die Institutionen an den Schaltstellen der Macht angekommen und wollten denen, für die sie immer da zu sein behaupteten, jetzt endlich mal grundlegend das Leben erleichtern.”
Das Ergebnis, findet Strebe, war dies:
“Heraus kam ein Konglomerat, das in erster Linie dazu geeignet war, durch Vereinfachungen in der Groß- und Kleinschreibung und im massenweisen Getrenntschreiben zur Verarmung des Deutschen beizutragen.”
Aber: 25 Jahre sind eine lange Zeit. Vielleicht wissen viele von Ihnen gar nicht mehr so richtig, wie man früher so schrieb. Oder sie vermissen das “daß” und die alten Trennungsregeln nicht. Vielleicht spricht Ihnen Bert Strebe aber auch aus der Seele. Wie finden Sie die Rechtschreibreform? Das wollen wir heute in unserer Umfrage auf HAZ.de von Ihnen wissen. Klicken Sie doch mal rein!
Ansonsten: Wir haben Ihnen auch etwas aufgelistet, was Sie dürfen - Ausflüge machen nämlich, zumindest manche. Meine Kollegin Mareike Sophie Drünkler hat ein paar Tipps für die Tage rund um den Jahreswechsel zusammengetragen. Nicht zusammen getragen. Wie auch immer der Duden das finden mag.
Viel Spaß und herzliche Grüße aus dem HAZ-Newsroom,
Ihr
Felix Harbart
stellvertretender HAZ-Chefredakteur
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