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HAZ Hannover-Update: Wie weiter am Weißekreuzplatz?

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Liebe Leserinnen und Leser, guten Morgen! 
Kleingärten sind in Hannover heiße Ware. Die Nachfrage nach dem eigenen Stückchen Grün in der Stadt war vor der Corona-Zeit schon groß, aber die Pandemie hat noch einmal einen regelrechten Boom ausgelöst. Das Angebot reicht bei Weitem nicht aus, die Vereine führen entsprechend Wartelisten. 
In Vahrenwald entsteht jetzt ein “Kleingartenpark”, der seinem Namen alle Ehre macht und Modellcharakter haben soll. Denn auf dem 11.000 Quadratmeter großen Areal wird es deutlich mehr Parzellen geben, als auf einer vergleichbaren Fläche bisher geplant worden wären - sie sind nur eben viel kleiner. 37 Gärten á 180 Quadratmeter sollen so entstehen, es wird Gemeinschaftsflächen geben, aber keine Kneipe. Und gegärtnert wird nach ökologischen Gesichtspunkten: Die Kolonie “Friedenauer Vielfalt” soll insgesamt zeitgemäß sein. Was das für mögliche Bewerber für eine Parzelle bedeutet, erfahren Sie hier von meinem Kollegen Bernd Haase.  
Grünflächen wie die Kleingartenanlagen oder Parks und Wälder sind für das Stadtleben und die Naherholung extrem wichtig. Die neue Kolonie in Vahrenwald beispielsweise soll deshalb ohne Pforten auskommen und jedem offen stehen. Aber manchmal gehen Konzepte leider auch nicht auf - und was gut gemeint war, wird zum Problem. Ein Beispiel dafür ist der Weißekreuzplatz in der Oststadt, der mit Lärm, Zechgelagen, Drogenhandel und Gewalt seit Jahren zu Hannovers Brennpunktplätzen gehört. Erst in der vergangenen Woche kam es dort zu einer Messerstecherei zwischen zwei Männern. 
Die Stadt will jetzt aber durchgreifen: Der Sicherheitsdienst soll dort künftig stündlich patrouillieren. Mein Kollege Andreas Schinkel berichtet, warum die Anwohner trotzdem skeptisch sind, dass sich etwas ändert. 
In unserem Nachrichtenüberblick geht es außerdem auch heute einmal mehr um die Corona-Impfungen. Während Regierung und Opposition im Landtag gestern über die Organisation der Impfzentren und der Terminvergabe stritten, gab die Stadt Hannover am Nachmittag bekannt, die sogenannte Impfbrücke für alle zu öffnen. Das heißt, dass sich jeder der möchte, auf eine Liste setzen kann, um über sehr kurzfristig verfügbare Impfmöglichkeiten informiert zu werden. Die Impfbrücke setzt bei Interessierten hohe Flexibilität und Spontaneität voraus und am Ende entscheidet das Los. Wie Sie sich registrieren können, erfahren Sie hier. 
Ich wünsche Ihnen einen schönen Donnerstag. Und wie immer: Viel Abwechslung mit unseren Themen. 
Ihre  
Birgit Dralle-Bürgel 
Chefin vom Dienst im HAZ-Newsroom 
Die aktuellen Corona-Zahlen

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